Montag, 9. Juli 2018

Vincent hat die Männergrippe...


Hallo zusammen,

nun haben wir uns schon länger nicht mehr gemeldet. Seit den Maiferien sind wir darauf bedacht die letzten Monate in Tses mit den Kindern zu genießen. Der letzte Monat hat begonnen und die nächsten Wochen wird nochmal einiges passieren, sodass es wahrscheinlich viel zu schnell umgehen wird. Deshalb hier nur ein kleines Update der letzten Ereignisse.

Zunächst haben wir Marietje und ihr Hostel in Rehoboth besucht. Das Hostel ist viel kleiner und es wohnen nur ca. 80 Kinder dort. Das hat zur Folge, dass es alles sehr familiär wirkt und eine sehr schöne Atmosphäre herrschte. Das Hostel liegt mitten in der Stadt, weshalb uns die großen Jungs direkt erstmal herumgeführt haben. Die ,,Führung“ beinhaltete zahlreiche Geschäfte, ein Fußballturnier, Rugbyspiel und einen Besuch bei zwei anderen Freiwilligen, die ihren Freiwilligendienst in Rehoboth leisten. Marietje hat uns herzlich willkommen geheißen und uns ein schönes Wochenende ermöglicht.

Nun stand dann auch noch unser letztes gemeinsames Outweekend an und wir haben lange überlegt, wo es hingehen soll. Da uns immer wieder Freunde erzählten, wie schön es im Owamboland sei und auch es auch die Heimat unserer Schwestern ist, freute sich Sr. Cecilia sehr über die Idee, ihre Heimat zu besuchen. Daher durften wir schon am Donnerstag starten, da es auch eine ganz schön lange Reise war. Am Freitagmorgen in Oshakati angekommen, waren wir direkt von der großen Stadt und doch so grünen Landschaft begeistert. Wir hatten über Couchsurfing eine Frau gefunden, die uns für die drei Nächte aufgenommen hat. Sie hatte eine kleine Farm gegründet, auf der eine Privatschule, ein Kindergarten und ein paar Tiere Platz finden. Den Freitag verbrachten wir zunächst dort und konnte so auch Bekanntschaft mit den Lehrer*innen und Tanyas Bruder machen. Er holte uns am nächsten Tag ab und zeigte uns mit einem Freund die Gegend. Außerdem haben wir seine Großmutter außerhalb der Stadt besucht. Wie sich das gehört, haben wir zunächst als Mitbringsel Brot und Zucker eingekauft. Die Großmutter und der Rest der Familie lebe in einem klassischen Homestead. Sie hat uns herzlichst begrüßt, uns eine respektvolle Begrüßung gelehrt und zwei traditionelle Getränke kosten lassen (Tombo und Oshikundu). Daraufhin haben wir den großen Open Market besucht. Er ist riesig. Man bekommt nicht nur frisches Gemüse, sondern auch zahlreiches Owambogetreide usw. und Stoffe. Außerdem haben wir auch (leider zum ersten Mal) ,,Kapana“ gegessen. Es ist quasi besonders gewürztes Grillfleisch, aber natürlich überhaupt nicht vergleichbar ;) Montag ging es dann zurück nach Tses. Es war ein unglaublich schönes Wochenende und wir haben wieder Mal sehr viel Glück gehabt, dass wir ,,Locals“ getroffen haben, da das Owamboland auch sonst nicht gerade touristisch erschlossen ist.

Open Market Oshakati
Am vergangenen Samstag haben wir dann Schwester Elisabeth und Schwester Dominika zu uns eingeladen. Die beiden feierten oder feiern noch ihr 50-jähriges Jubiläum. Außerdem sollte es auch als Dankeschön, abschießend für das Jahr sein. Wir haben deshalb Auflauf gekocht und Herrencreme als Nachtisch gemacht.  Es war super lecker und wir hatten einen schönen gemeinsamen Abend. Leider war ich allerdings sehr übermüdet, da ich am Freitag nochmal eine Sleepover mit den älteren Mädels veranstaltet habe. Diesmal aufgrund der Kälte mit Tee und Cupcakes. Es war wieder Mal sehr schön und wir haben es sehr genossen.

So, nun genießen wir noch die letzten vier Wochen und in zwei Wochen kommt auch schon Marcel (ein Freund von Vincent). Übrigens hat Vincent gerade die Männergrippe und leidet sehr. Zu seiner Verteidigung. Hier ist es Winter und überraschenderweise ist es tatsächlich sehr kalt und nachts manchmal unter null Grad. Wir werden es überleben (wobei, Vincent vielleicht auch nicht) und euch dann bald schon wieder im hoffentlich noch heißen Deutschland wiedersehen.

eine Schneiderin aus der Location, die wir gerne unterstützen ;)

Moses Wüstenwanderung ☺
kleiner Eindruck vom gestrigen Dünenausflug 

Lg Vincent und Anne J

Sonntag, 20. Mai 2018

Maikurs... Matrons mal als ,,Learners"

Hallo ihr lieben,
es ist schon wieder Sonntag und morgen beginnt der letzte Term der Schule, den wir miterleben dürfen. Ich hoffe ihr habt alle ein schönes Pfingstwochenende und genießt die sonnige Zeit in Deutschland. Die Kinder hatten jetzt gut drei Wochen Ferien und trudeln heute und in der kommenden Woche wieder ein.
Was wir in den Ferien gemacht haben, werden wir natürlich auch berichten.

Nachdem Bischof Pöllitzer letztes Jahr emeritiert ist und nun hier in Tses lebt, gab es längere Zeit keinen Bischof. Am 5. Mai 2018 wurde deshalb der Administrator Father Christiaans zum neuen Bischof von Keetmanshoop geweiht. Wir durften diesen besonderen (und heißen) Tag miterleben.
Als wir morgens in den Bukkie stiegen und uns auf den Weg nach Keetmanshoop machten, merken wir schnell, dass wir nicht die einzigen waren und viele Menschen und Chöre aus der ganzen Region nach Keetmanshoop gekommen waren. Außerdem sind Geistliche aus dem ganzen Land und sogar Bischöfe aus den umliegenden Ländern angereist.


Einzugsprozession


(links) der neue Bischof Willem Christiaans
Die Weihe fand im Stadion statt. Die Tribüne war fast voll und gut die Hälfte des Rasenfeldes wurde mit Stühlen bestückt. Ein Drittel der Tribüne wurde vom Chor, der sich aus mehreren Chören aus der Region zusammensetzte, belegt. Alle hatten sich extra Weiß- Rot gekleidet. Der Gottesdienst war sehr schön durch den Chorgesang, aber leider auch sehr lang, weshalb wir uns nach zwei Stunden in den Schatten verzogen. Wir sind zwar schon braun geworden, aber einen Sonnenstich wollten wir nicht unbedingt haben ;).
Da wir ein Teil der Missionsstation in Tses sind, wurden wir nach der Weihe auch ins VIP Zelt eingeladen und durften köstliches Essen genießen. Wir konnten zudem viele bekannte Gesichter wiedersehen. Auch dem neuen Bischof waren unsere Gesichter nicht unbekannt, weshalb wir uns es nicht nahmen ihm persönlich zu gratulieren.

Es war ein sehr schöner Tag und interessant das Ganze so nah miterleben zu dürfen.

In der darauffolgenden Woche begann hier in Tses ein Kurs für Matrons. Dazu wurden alle Matrons, die in den umliegenden 8 kath. Hosteln arbeiten, eingeladen. Zusätzlich durften aber auch andere dazu stoßen.
Aufstellung vor dem Essen mal umgekehrt (Matrons = Kinder)
Den Kurs gibt es schon seit 1975 und dient als Ausbildung für Matrons und Supervisior, die mit Kindern arbeiten. Er wird von der Diozöse Keetmanshoop angeboten, weshalb auch unsere Mentorin Sr. Elisabeth und der Bischof mit unterrichtet haben. Zu Anfang verlief die Ausbildung zwei ganze Jahre, während man im Hostel arbeitete. Seit mehreren Jahren besteht die Ausbildung aus 10 Kursen die jeweils 2 Wochen dauern und 6 Monaten praktischer Arbeit im Hostel.
In den Kursen wird in verschiedenen Unterrichtsfächern das richtige Verhalten bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt. Die unterschiedlichen Fächer sieht man unten auf dem Zertifikat.
Pädagogik, körperliche Entwicklung und Hygiene, Verwaltung, Hauswirtschaft,
Kunst und Musik, religiöses Basiswissen, Katechese...
Im jetztigen Maikurs waren insgesamt 47 Männer und Frauen gekommen und Vincent und ich durften auch helfen. Wir haben somit auch zwei Unterrichtsstunden übernommen. Vincent hat in seinem Computerkurs den Umgang in Word, Excel und PowerPoint gelehrt und ich habe ,,Kinderbeschäftigung“ unterrichtet.
Basis- Computerkurs
Mein Unterricht hat riesig Spaß gemacht, denn ich habe mit ihnen hauptsächlich Spiele gespielt, damit sie Ideen zur Kinderbeschäftigung bekommen. Dazu haben wir verschiedene Bewegungs-, Gruppen-, Stuhlkreis-, Wettbewerbs- und Kooperationsspiele gespielt. Auch die Älteren haben fleißig mitgespielt und wir hatten alle sehr viel Spaß.
Legclap
Pinguinespiel
Am Donnerstag haben wir dann den Abschluss von drei Matrons, unter anderem auch von Angeline (eine Freundin, die letztes Jahr auch in Tses gearbeitet hat) gefeiert. Sie haben ihren letzten Kurs absolviert und haben deshalb ihr Zerfitikat überreicht bekommen. Wie auf der Programmübersicht so schön stand, wurde danach sehr viel getanzt und gegessen.



Letzten Freitag und Samstag sind dann fast alle abgereist, um pünktlich zum Schulstart wieder in den jeweiligen Hosteln zu sein. Die Arbeit mit den Erwachsenen war mal eine gute Abwechselung und hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Die ersten Kinder sind heute schon in Tses angekommen und so wird ab morgen wieder unser normaler Alltag starten. Wir freuen uns schon auf die Kinder, denn ich habe meine kleinen Mädels schon vermisst.

Liebe Grüße an Daheim
Vincent und Anne
letzter Abend mit Angeline














Sonntag, 8. April 2018

Miss R.C. Mission Tses 2018


Hallo zusammen,

nach 2 Monaten Sendepause melden wir uns mal wieder.
Nachdem Karneval ohne Spuren an uns vorbeigezogen ist, wir das Bergfest unseres Jahres gefeiert haben und der Februar irgendwie gar nicht enden wollte, war im März wiederrum einiges los.



In den März sind wir mit einem Outweekend gestartet, das wir am Hardap Damm in der Nähe von Mariental verbracht haben. Dank einer sehr netten Familie aus Mariental sind wir problemlos dorthin gekommen und haben noch einige Zeit mit ihnen zusammen am Damm verbracht. Da der Februar so ,,lang“ war, haben wir das Wochenende sehr genossen und sind gestärkt ins Hostel zurückgekehrt.




Daraufhin wurde in der High School eine Miss Nowak gekürt und es war sehr spannend, wer am Ende das Krönchen bekam. Da allerdings die Kleinen nicht mitmachen durften, habe ich mit den Mädels auch eine Misswahl veranstaltet.
Dazu habe ich mit ein paar Freiwilligen täglich Formationen für den Catwalk geübt und Outfits zusammen gestellt. Wir haben uns mehrere Outfitthemen überlegt: Summerwear, Casual, Traditionell, Eveningwear. Eine Jury haben wir durch die Hostelältesten gebildet und dann konnte der Freitagabend auch schon losgehen.

Summerwear

Traditionell

Alle haben ihr bestes gegeben und eine super Show hingelegt. Am Ende haben wir dann vier Gewinnerinnen gekürt: Miss R.C. Hostel Tses, Miss Personality, 1st Princess und 2nd Princess.
Natürlich gab es unter den anderen enttäuschte Gesichter, aber nachdem ich die Chipstüten rausgeholt habe, waren die Tränen schon wieder vergessen und es war ein sehr schöner Abend.

meine DJ Assistenten
1st Princess Salin
Miss R.C. Mission Tses

Da der Unabhängigkeitstag und Ostern dieses Jahr eng zusammen fiel, hatten die Kinder 2 Wochen Ferien. Die ersten paar Tage sind wir in Tses geblieben, haben die Bude auf Vordermann gebracht und mit den in Tses gebliebenen Lehrern und Matrons eine kleine ,,letzter Schultag-Fete“ veranstaltet. Diese war sehr lustig, denn es ist immer wieder schön mal etwas mit Erwachsenen zu unternehmen. Danach haben wir uns allerdings auf den Weg nach Windhoek gemacht, dort noch 2 Tage Zeit verbracht und dann stand endlich der Besuch von Zuhause an. Es war das erste Mal, dass Vincent und ich seit sieben Monaten eine Zeit getrennt verbracht haben. Wir hatten beide eine sehr schöne Rundreise durch Namibia und konnten zusammen mit unserem Besuch noch mehr von Namibia kennenlernen. Zum Schluss konnten wir ihnen noch unser Zuhause in Tses zeigen und wie wir hier arbeiten und leben. Die Kinder haben sich natürlich auch sehr gefreut und alle herzlichst willkommen geheißen.


Euch einen schönen Frühlingsanfang und bis zum nächsten Blogbericht.
Lg Vincent und Anne










Sonntag, 4. Februar 2018

schöner Wohnen und SMIC Feast!!


Hallo ihr lieben,
nun sind wir schon wieder einige Zeit in Tses und das neue Schuljahr ist problemlos gestartet.

Im Seminar in Bagamoyo haben wir zusammen mit den Teamer*innen eine To-Do Liste für unser Projekt erstellt. In Absprache mit Schwester Elisabeth, die wir übrigens in den letzten drei Wochen, vier Mal in Keetmanshoop besucht haben, konnten wir einige Punkte davon schon streichen. Nun sind wir echt müde vom ganzen hiken und wollen erstmal in Tses bleiben.

Wir haben uns nämlich überlegt ein kleines Projekt ,,schöner Wohnen“ in unserem Haus zu starten.
Dazu haben wir zunächst unsere Küche/ Wohnraum umgeräumt, dekoriert, aber auch an die Wände gemalt. Unsere Hauptattraktion ist der Generationenbaum mit Fotos von allen ehemaligen Freiwilligen, die bisher in Tses waren. 







Außerdem ist im Flur eine Namibia Flagge und in Anne´s Zimmer eine Weltkarte enstanden. 
Vincent´s Zimmer und der Flur sind noch nicht fertig. Mal sehen ob das noch etwas wird, aber wir haben ja noch 6 Monate Zeit.


Da wir jetzt auch morgens und abends zum Essen in unserer Wohung sind und uns selbstversorgen, fühlen wir uns um einiges mehr wohl. Vorher haben wir bei den Schwestern gegessen und sie haben auch für uns eingekauft, aber nach dem Seminar, haben wir für uns entschieden das ändern zu wollen und so werden wir ja auch etwas selbstständiger oder?

SMIC Ordensgemeinschaft
In den letzten Wochen hatten wir viel Besuch, denn eine Gruppe von 4 Schwesternkandidatinnen war mit Schwester Bernadette und Schwester Helene aus Gobabis hier in Tses.
Zudem sind für das Wochenende viele weitere Geistliche, Freunde und Familie von Schwester Monika und den beiden Postulatinnen angereist, denn gestern war ein ganz besonderes Fest. Auch die anderen deutschen Schwestern, wie Schwester Antonia und Schwester Irmelinde sind hergekommen. 

1. Profess und Einkleidung







Schwester Elisabeth (unsere Mentorin) feierte 50 jähriges Ordensjubiläum, Schwester Monika 25 jähriges Ordensjubiläum und die beiden Postulatinnen legten ihre erste Profess ab und wurden somit zu Novizinnen eingekleidet.




















Dazu wurde eine besondere Messe gefeiert und anschließend in der Hall sehr gut gegessen, aber auch getanzt ;).
Sister Monika während der Sektöffnung

Wir haben zwar sehr viel geholfen, konnten aber trotzdem neue Eindrücke und Menschen kennen lernen.

Jetzt ist das Outweekend, welches wir zum ersten Mal in Tses verbracht haben schon wieder zuende. Dadurch, dass gestern so viel hier los war, haben wir garnicht wirklich gemerkt, dass die Kinder fast alle ausgeflogen waren. Nun kann es wie gewohnt weiter gehen.
Übrigens arbeitet Anne mit einer neuen (alten) Matron in der Küche zusammen und auch ein neuer Erzieher, Donald ist bei den Jungs eingezogen. Die Kinderanzahl ist deutlich in die Höhe gestiegen, denn wir haben momentan um die 165 Kinder hier im Hostel, davon sind sehr viele kleinere dabei und die größere Anzahl merkt man auch sehr gut.

Wir grüßen euch aus dem sehr heißen Tses, wo wir es im Moment nur mit Ventilator und im Schatten aushalten. In der nächsten Woche ist Regen gemeldet und wir sind gespannt, ob es dann wirklich zum ersten Mal dieses Jahr regnen wird.

Vincent und Anne :)


Sonntag, 14. Januar 2018

Nambawanga Reise :)

Mambo rafiki? (Wie geht’s Freunde?)

Nun sind wir schon im Jahr 2018 gelandet und wir wünschen euch ein Frohes Neues und hoffen, dass ihr auch gut ins neue Jahr gestartet seid.

Wir sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wieder in Tses angekommen und wurden schon von bekannten Kindern und den Schwestern herzlich begrüßt. Es sind allerdings sehr viele neue Kinder da und einige sind nicht wiedergekommen, da jetzt ein neues Schuljahr startet.

Jetzt zu unserer Reise: wir waren jetzt fast sechs Wochen in Namibia, Sambia und Tansania unterwegs. Da wir sehr viel erlebt haben und nicht alles detailiert erzählen können, ist hier unsere Reiseroute.

Tses
Windhoek → Independence Museum, Christuskirche
Livingstone → Viktoriafälle
Lusaka → riesen Shopping Mall
Tunduma
Sumbawanga → Projekt der Sumbas besucht
Mbeya
Arusha → Safari im Ngorongoro Krater, Maasai Hochzeit
Moshi → Kilimanjaro, Hot Springs
Dar es Salaam → 10to10 :D
Sansibar (Kizimkazi) → Weihnachten und Schnorcheln
Stonetown → Spice Tour, Stadtrundgang und Silvester
Dar es Salaam → 10to10 .D
Bagamoyo → Zwischenseminar
Dar es Salaam → 10to10 :D
Windhoek → Independence Avenue
Tses


In Livingstone sind wir auf unsere Freunde, die ebenfalls einen Freiwilligendienst in Sumbawanga, Tansania machen, gestoßen, waren gemeinsam an den Viktoriafällen und im Devil`s Pool schwimmen und sind danach gemeinsam gereist. Zwischendurch haben wir noch die Iringa Freiwilligen getroffen, die auch gerade auf Reisen waren.
Verbindungsbrücke zwischen Sambia und Simbabwe

nur wenige Millimeter... (Devil´s Pool)
Am 23. Dezember sind wir dann alle zusammen (Namibia, Tansania - Sumbawanga und Iringa & Uganda) auf die Fähre nach Sansibar gestiegen. Die ersten 5 Tage haben wir dann in einem schönen Haus in Kizimkazi verbracht. Außer das wir uns an Heilig Abend extra schick gemacht haben und nett Essen waren, war es nicht wirklich ein gewöhnlicher Weihnachtstag. Da Sansibar sehr muslimisch geprägt ist, war auf der Insel kaum Weihnachtsstimmung. Die nächsten Tage waren somit ganz normal und wir haben uns viel ausgeruht und sind im Meer geschwommen.

Neujahrsessen in Stonetown
Ab dem 28. Dezember waren wir dann in Stonetown, der Altstadt von Zanzibar City. Dort haben wir viel besichtigt und viel geshoppt ;).
Neujahr haben wir somit alle zusammen mit einer Feier auf einer Dachterasse und am Strand begonnen. Trotz der Folgen der Nacht, sind wir am nächsten Tag wieder zurück zum Festland, haben noch eine Nacht in Daressalam verbracht um bei 10to10 (dem besten Restaurant in Dar es Salaam) noch Mal essen gehen zu können.

wie immer voll beladen...

Vom 2.1.2018 bis zum 9.1.2018 hatten wir dann unser Zwischenseminar in Bagamoyo. Dazu sind dann auch noch die beiden Mädels aus Rwanda und die vier Teamer*innen hinzugestoßen. Wir hatten eine super spaßige Woche, konnnten sehr viel mitnehmen für unser Projekt und sind als Freiwilligengruppe nochmal sehr zusammengewachsen. Schade, dass die Woche so schnell vorbei ging und somit auch unsere ganze Reise abgeschlossen wurde, denn anschließend sind wir zurück nach Windhoek geflogen.

Wir hatten eine unvergessliche Zeit und vemissen jetzt schon unsere 4 Freunde der Nambawangagruppe und natürlich auch die anderen ;).

"Partybus"
Zuhause in Tses angekommen haben wir nach einem langem Schlaf erstmal Staub und Sand gewischt, da es die ganze vergangene Zeit nicht geregnet hatte. Außerdem haben wir ausgepackt und unsere Mitbringsel der Reise aufgehangen und unser Zimmer somit mehr dekoriert.

Nun geht der Alltag wieder los. Es stehen ein paar Veränderungen im Projekt an, aber dazu dann mehr.


Lg von Vincent und Anne, die ohne Bikinifigur trotzdem gut sonnengebräunt sind ;)



Ngorongoro Krater