Montag, 17. Juni 2013

Führung über das Hostelgelände

Damit Ihr Euch überhaupt vorstellen könnt, wie unser Hostel aufgebaut ist, gibt es jetzt mit Hilfe von verschiedenen Bildern eine kleine "Führung":

Wir beginnen im „Brothers House“ , das Haus, wo Jenita und ich wohnen und was gleichzeitig als Gästehaus dient. Unsere Haustür ist hinter dem weißen Torbogen. Wir benutzen die Küche eigentlich nur für Frühstück und Abendessen, da wir den Lunch im Esszimmer mit den Schwestern im Haupthaus einnehmen.

Steht man mit dem Rücken zum Haus, liegt rechts der alte Swimmingpool, vor dem Mädchen auf langen Leinen ihre Wäsche aufhängen, wenn sie waschen. Auf der rechten Seite befindet sich auch ein Gebäude mit der Laundry  und dem Lagerraum von Reis, Zucker, Salz, Öl, Fischkonserven usw. In der Laundry waschen wir und er ist auch der Hauptort für größere Nährarbeiten, wie zum Beispiel die Bezüge für die Matratzen.

Direkt vor einem liegt das Hauptgebäude, in dem Anna, Hileni und Sr. Beatrix schlafen. Wenn man zwischen den beiden Häusern hindurch geht (Der kleine Weg wird „Scorpion Highway“ genannt), steht man direkt an der Kirche auf dem Hof. Das weiße Gatter gehört zum Kühlraum / Cooler , die braune Tür führt in die Küche. Im Cooler wird das Fleisch mit der Maschine, meistens von Tobias oder den älteren Jungs, geschnitten und wir nutzen den Raum auch, um die Brote der Kinder vorzubereiten. In der Küche  wechseln sich die Schwestern mit dem täglichen Kochen ab.
Durchquert man die Küche, kommt man in den Flur. Die erste Tür auf der linken Seite ist unser Esszimmer, wo wir zusammen mit den Schwestern zu Mittag essen . Die erste Tür rechts ist das Fernseh- oder Wohnzimmer. Hier finden die Recreations statt und der Fernseher der Schwestern, um auf NBC die Nachrichten zu verfolgen. Rechts im Bild seht ihr das Regal, in dem die ganze Spiele Sammlung steht. Ab und an trifft man hier auch Anna bei Näharbeiten oder Hileni und Sr. Monika, die sich ihre „Daily Soap“ anschauen. Vom Flur aus gibt es noch drei weitere Türen: Die zweite links ist das Gebetszimmer der Schwestern, die dritte rechts ist das Büro von Sr. Beatrix, wo auch unter anderem der Kopierer steht und geradeaus durch geht es zu den Schlafzimmer und Bädern der Schwestern.

Dir zweite Tür auf er rechten Seite führt auf die Terrasse/den Garten der Schwestern.

Geht man durch das Tor, liegt direkt vor einem das zweite Schwesternhaus, wo Sr. Monika, Sr. Elisabeth, Magreth und Cecilia schlafen. Links liegt der kleine Garten der Schwestern und dahinter das Schulgelände : Links auf dem Foto die Primary School und rechts die Highschool. Gegenüber von dem kleinen Garten, also rechts wenn man die Terrasse verlässt, liegt unsere kleine, aber feine Kirche. In der Schulzeit wird sie aber eher weniger genutzt, da sie für die ganzen Kinder plus die Leute aus dem Dorf doch zu klein ist. Stattdessen werden die Messen dann in der großen Halle abgehalten.

Direkt hinter der Kirche erstreckt sich der Hof, mit dem Mädchenhostel rechts, den Jungshostel links und geradeaus liegt die große Halle und die Küche von Christine. Christine wohnt mit ihrer Familie in einer separaten Wohnung im Mädchenhostel. Außerdem nutzen wir einen leerstehenden Raum für die Study Classes oder den Girls Club.
Jacky lebt mit ihren Töchtern in einem Raum neben den Schlafräumen der Jungs und Tobias wohnt in der Location. Elrico und Sina wohnen hinter dem Essenssaal. Der erste Raum war früher mal ein Fernsehzimmer. Noch immer steht ein Fernseher darin, wo ab und zu Wrestling gezeigt wird und wir nutzen den Raum auch für Study-Classes oder um Filme zu zeigen.

Das wohl wichtigste Gebäude ist in drei Abschnitte aufgeteilt: Ganz rechts ist die Küche von Christine, wo wir uns so ziemlich jeden Morgen für mindestens eine halbe Stunde aufhalten und morgens und abends den "Pap" auf die Teller verteilen. Die mittlere Tür ist die Tür zum Speisesaal der Kinder. Die Bänke nehmen ungefähr die Hälfte des Raums ein. Die andere Seite hat eine kleine Bühne und wird neben unseren Tanzpartys auch am Sonntag für die Messe oder für kleinere Events, z.B. den Beauty Contest, genutzt wird.

Pia

Brother's House
Laundry


Schwestern Küche

Vorraum des Kühlraums ("Cooler")

Esszimmer

Wohnzimmer

Terrasse am Haupthaus

Terrasse am Haupthaus 2

Zweites Schwesternhaus

Primary School (links), Highschool (rechts)

Kirche (innen)
Kirche (außen)


Essenssaal
Hinter der Kirche, links das Boyshostel, geradeaus die Haupthalle, recht (nicht im Bild) das Mädchenhostel


Küche für das Essen der Kinder




Freitag, 17. Mai 2013

Bald geht es wieder los!


  • Zambia
    Lake Malawi











    Wie ihr schon in unserem letzten Blogeintrag gelesen habt, haben unsere Kinder Ferien.
    Trotzdem war es nicht langweilig in Tses! Wie schon im Dezember hatten wir zuerst einen zweiwöchigen Workshop, wo wir dieses Mal jedoch nur Computer Class gaben.
    Computerkurs Workshop
    Workshop
    Teilnehmerinnen unseres Compuerkurses
    Diese Woche endet der erste Computerkurs außerhalb eines Workshops. Unsere sechs Teilnehmerinnen hatten zwei Wochen lang jeweils drei Stunden Zeit um sich von uns Microsoft Word, Excel und Powerpoint zeigen zu lassen.


    Außerdem nutzte Jenita die Ferien um mit Florian zu den Viktoria Falls und nach Malawi zu fahren und Pia verbrachte zehn Tage in Kapstadt.
    Tafelberg mit Theresa
    Kapstadt
    2 Oceans Aquarium
    Nächste Woche Montag trudeln dann die Hostelkids nach und nach wieder ein und ein neuer Term beginnt. Wir können es kaum erwarten unsere Kinder wieder zu sehen!

    Jenita und Pia

Montag, 15. April 2013

Miss Hostel 2013


 Am vergangenen Freitag wurde in unserem Hostel das erste Mal überhaupt „Miss Hostel“ gewählt. Der Abend wurde von Jenita und Diego moderiert. Zur Kandidatur standen 18 bildhübsche Mädchen von Grade 1 bis Grade 3, die in drei Runden die Gelegenheit hatten, sich vor der Jury zu beweisen.






Die Jury bestand aus Cecilia, Schwester Helini und Florian. Florian ist der Freiwillige der ersten Generation vor zwei Jahren und ist für drei Wochen zurück in Namibia.

Die erste Runde begann mit Bademode, es folgte Casual Wear und zuletzt die Abendkleidung. Zwischen den verschiedenen Runden tanzten die Jungs aus Jenitas Tanzklasse und begeisterten alle Zuschauer.

Nach etwa drei Stunden standen die Gewinner fest. Zusätzlich zu „Miss Hostel“ und dem zweiten und dritten Platz, „1st and 2nd Princess“, gab es auch noch einen Preis für „Miss Personality“, das Mädchen mit der stärksten Ausstrahlung.



















Es war ein gelungener Abend und wir hoffen, dass es auch eine „Miss Hostel 2014“ geben wird.

Jenita und Pia











Samstag, 13. April 2013

Brukkaros, Independence, Ostern...










Hallo Zusammen,



In den letzten Wochen waren wir beide nacheinander im Urlaub und es ist einiges passiert. Deshalb wird dieser Post etwas länger.

Anfang März hatten wir Besuch aus Deutschland und zwar von Helma und Aloys. Helma ist Aloys Begleiterin und er kommt schon fast dreißig Jahre nach Namibia und verbessert und baut die Wasserleitung in den verschiedenen Hostels der SMIC Schwestern.



Schaut doch einfach mal auf die Internetseite, wie diese ganze „Schnapsidee“ angefangen hat:

www.aloys-werner-schnapsidee.de/index.html


Er hat auch Jenitas Toilettenspülung repariert, jetzt spült sie nicht mehr mit heißem Wasser und deshalb hat sie in ihrem Zimmer eine erhebliche angenehmere Zimmertemperatur. Danke dafür!



Während Aloys mit ähnlichen Probleme beschäftig war, schnappten wir uns an einem Samstagmorgen den alten Toyota und zusammen mit Father Elliot, Helma, Lily und Caitlin machten wir uns auf den Weg zum Brukkaroskrater. Der Brukkaros ist etwa 650m hoch und ist nicht etwa ein Vulkan, sondern entstand durch Magma, was ringförmig aus dem Boden drang. Der Aufstieg war anstrengender als gedacht und schnell waren es nur noch Lily, Caitlin und wir, die die Spitze als Ziel hatten. Wir folgten einem verschlungenen Pfad, der  sich irgendwann verlor. Ganz bis nach oben schafften wir es nicht, trotzdem war die Aussicht wirklich beeindruckend und die Weite Namibias kam uns noch einmal viel schöner vor als sie es zuvor schon getan hatte.
Am Ende sind wir alle wieder gesund und in einem Stück unten angekommen.

Nach diesem anstrengenden Tag hieß es für Jenita auch schon Koffer packen. Denn sie musste nach Windhoek und ihre Freundin Lisa und ihren Papa Volker abzuholen.

Zusammen mit ihnen war sie zwei Wochen unterwegs und hat neben dem Fish River Canyon, Sossusvlei und dem Etosha Park noch viele andere schöne Orte in Namibia gesehen.


Mitte März ging es dann auch für Pia in den Leihwagen und zusammen mit ihren Freunden, Lena und Marius, tourten sie hoch bis zu den Victoria Fälle.


Währenddessen ist Jenita wieder in Tses angekommen und feierte mit unseren Kinder am 21. März Unabhängigkeitstag. Dafür bereiteten alle Kinder traditionelle Tänze vor und führten die am Morgen vor. 


Am Osterwochenende gab es hier ein großes Durcheinander, weil es endlich richtig geregnet hat. Die Freude darüber hielt nicht sehr lange, denn durch den Regen hatten wir auch keinen Strom und fließendes Wasser.  


Nach diesen Tagen ist Pia zusammen mit den Kindern zurückgekommen, die Ostern bei ihren Familien gefeiert haben.

Und nun starten wir erholt und hochmotiviert ans Werk. 

Liebe Grüße

Pia und Jenita

Montag, 4. März 2013

Zwischenseminar in Bagamoyo








Mitte Februar bestiegen Jenita und ich das erste Mal seit unserer Ankunft wieder ein Flugzeug. Unser Ziel war Dar Es Salam, Tansania. Etwa zwei Stunden von unserem Zielflughafen entfernt hatten wir in Bagamoyo unser Zwischenseminar. Zusammen mit den anderen Bistums Projekten aus Kigali, Ruanda, Iringa und Sumbawanga, Tansania verbrachten wir eine Woche zusammen direkt am Meer. Neben der Reflexion des letzten Jahres und der Formulierung von Zielen für die nächsten sechs Monate erlebten wir auch eine Stadtführung in Bagamoyo selbst und fuhren einen Tag nach Dar Es Salam, wo wir an der Universität zusammen mit einer Gruppe Studenten an einem Workshop teilnahmen. Am Abend ging es mit der ganzen Gruppe noch zu einem nahe gelegenem Strand, wo wir den tollen Tag ausklingen ließen.
In unserer Freizeit genossen wir den direkt am Hotel liegenden Strand oder ließen uns zu einem kleinen Einkaufsbummel hin reißen. Durch die vielen Gespräche untereinander war uns noch einmal privat die Möglichkeit gegeben mehr über die einzelnen Projekte zu erfahren und positive wie auch negative Erfahrungen auszutauschen und so vielleicht selbst im eigenen Projekt zu vermeiden.
Dazu begann die Woche mit unserem „afrikanischen“ Rosenmontag und endetet am letzten Abend mit einem selbst gestaltetem Table Quiz von Jenita, Julia und Annika.
Laura und Lydia, selbst zwei ehemalige Freiwillige, waren unsere Teamer und haben ihren Job super gemacht.
Voller Elan und mit neuer Energie stürzen wir uns nun in die zweite Halbzeit!

Pia und Jenita